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Warstein

Warstein
Eine Stadt mit Profil

Der Name Warstein hat einen guten Klang. Das liegt nicht allein an der abwechslungsreichen Landschaft dieser Stadt – immerhin gehört sie mit über 5.000 ha Waldfläche zu den größten kommunalen Waldbesitzern Deutschlands – auch die sprichwörtliche Gastfreundschaft und das weltbekannte Warsteiner Bier sorgen dafür.



Warsteiner Brauerei
Das Bild dieser Stadt gliedert sich in zwei Gebiete unterschiedlicher Prägung: Im Norden erstreckt sich das Möhnetal mit den Südhängen des Haarstranges. Waldbedeckte Höhenzüge und Täler prägen das andere Gesicht dieser fast 30.000 Einwohner zählenden Stadt mit ihren neun Ortsteilen.


Geschichte

Die Geschichte einzelner Ortsteile lässt sich bis in das 9. Jahrhundert zurückverfolgen. Warstein selbst wurde im Jahr 1276 gegründet. Es wurde geprägt durch die Eisenindustrie. Wegen der Vorkommen an Erzen, der Wasserkraft und der großen Waldflächen, die sich ideal für die Herstellung von Holzkohle anboten, entwickelte sich in Warstein schon früh die Eisenverarbeitung. Ab 1700 siedelten sich zunehmend Hütten- und Walzwerke an. Die letzte Eisenerzgrube wurde 1949 geschlossen.

Das heutige Stadtmuseum „Haus Kupferhammer“ diente der damaligen Besitzerfamilie Bergenthal seit dem 18. Jahrhundert als Wohnhaus. Der heutige Stadtteil Belecke wurde 1296 als befestigte Stadt gegründet, doch schon im Jahre 936 erstmals in einer Urkunde erwähnt. Während der „Soester Fehde“ (1444-1449) wehrten die Bürger am Mittwoch vor Pfingsten 1448 einen Angriff der Soester erfolgreich ab. Als „Sturmtag“ wird dieser Tag bis heute begangen.

Bis weit in das vorige Jahrhundert war Belecke ein Ackerbürgerstädtchen. Der eigentliche Industrialisierungsprozeß setzte nach der Jahrhundertwende und insbesondere nach dem 2. Weltkrieg ein.Hirschberg, heute Erholungsort mit staatlichem Prädikat, wurde im Jahre 1308 von dem Grafen Wilhelm von Arnsberg gegründet. Viele Jahre war das Schloß Hirschberg Jagdsitz der Kölner Erzbischöfe. Für die Entwicklung Suttrops war die Gründung der Westfälischen Landeskrankenhäuser im Jahr 1903 von Bedeutung.


Wirtschaft

Von der Struktur her ist Warstein eine Industriestadt. Etwa 65 % aller Beschäftigten sind in Industrie- und Gewerbebetrieben tätig. Vorherrschend sind: Elektroindustrie, Stahlverarbeitung, Maschinenbau und Kalksteinabbau. Täglich werden im Stadtgebiet etwa 20.000 t Kalkstein gebrochen. Bei der Warsteiner Brauerei war in den letzten Jahrzehnten ein stetiger Anstieg der Ausstoßmenge festzustellen. Annähernd 6 Mio. hl im Jahr 1997.Die weitläufigen Wälder des „Naturparks Arnsberger Wald“ bieten ideale Voraussetzungen für die Tourismuswirtschaft.


Kultur

Das Stadtmuseum „Haus Kupferhammer“  in Warstein stellt die Stadtgeschichte dar und bietet eine komplette Gesteinssammlung aus der Umgebung der Stadt sowie seltene Knochengeräte und Steinwerkzeuge der Urzeit. Im Ortsteil Belecke befindet sich die „Schatzkammer Propstei Belecke“ mit überwiegend sakralen Ausstellungsstücken, die die Kirchengeschichte und deren Entwicklung im sauerländischen Raum darstellen. Das Kettenschmiedemuseum in Sichtigvor zeigt, wie früher innerhalb des Möhnetals in Heimarbeit Ketten hergestellt wurden.


Volksfeste

Zu den Traditionsfesten der einzelnen Stadtteile zählen die Schützenfeste, Schnadezüge, die Warsteiner Herbstkirmes und das Warsteiner Brauereifest mit eingebundener Montgolfiade.


Partnerstädte

Internationale Verbindungen pflegt Warstein seit 1964 mit der Stadt St. Pol sur Ternoise in Nordfrankreich und seit 1990 zur sächsischen Stadt Wurzen. Mit der Stadt Hebden Bridge in Großbritannien wurde 1996 die Städtepartnerschaft begründet.

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Stadt Warstein

Bürgermeister
Manfred Gödde

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T (0 29 02) 81-0
F (0 29 02) 81-216

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