standort-hellweg.de - Wirtschaftsportal für die Hellweg Region.

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Balken in den drei Farben der Hellweg Region: grün für Wälder, rot für Städte und blau für Flüsse und Seen
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Umwelt

Vielfalt der Dörfer und Landstriche – Struktur behalten, weiterhin Charakter zeigen

Wir können nichts für die herrliche Landschaft. Aber wir können viel dazu tun, diese vielfältige Region, Kernstück Westfalens, in ihrem abwechslungsreichen Charakter zu erhalten und weiter zu entwickeln. Die Menschen in dieser Region, vom Arnsberger Wald über den Haarstrang bis in die Börde und das Lippetal leben und arbeiten seit Jahrhunderten hier, haben behutsam die Landschaft genutzt, kultiviert. Das wird auch in Zukunft so bleiben.


Kirche in Berge
Es soll ein Gleichgewicht hergestellt werden zwischen den historisch gewachsenen ländlich-dörflichen Charakterzügen der Region, dem Wunsch der Menschen nach wirtschaftlicher Nutzung von Grund und Boden und dem Grundbedürfnis der Natur nach Schutz und Pflege. Teiche, Seen und Flüsse werden in den naturnahen, fast ursprünglichen Zustand zurück versetzt, wo immer es geht, Neuausweisung und Freihaltung von Überschwem-mungsgebieten gehören hier genauso zum Arbeitsprogramm wie die Bereitstellung von Nistkästen für Steinkäuze, Turmfalken und Fledermäuse.


Biogasanlage in Belecke
Der typische Reiz Westfalens, die Vielfältigkeit der Dörfer, Landstriche und Wälder – all das soll und wird grundsätz-lich erhalten bleiben. Und dennoch pflegen und entwik-keln wir unsere Heimat sensibel weiter. Deswegen ist die Abfallentsorgung die Wiederverwertbarkeit von Rohstoffen, der überlegte Umgang mit Restmüll für die Menschen in der Hellweg-Region schon seit langem ein Thema.

Deponiegas kann zur Verstromung genutzt werden. Bioabfälle, Wertstoffabfälle, Schadstoffe werden kreisweit flächendeckend entsorgt. Die dahinter stehenden Konzepte werden fortgeschrieben und verfeinert, damit die Bürger in einer intakten Umwelt leben, arbeiten und genießen können. Deshalb erstellen wir Kataster über Problemfelder und Zustände unserer Umwelt. Experten begleiten Konversionsmaßnahmen; in einem Wort: die gesamte Kreisentwicklung wird sich weiterhin eng am Wohl der Menschen und am Schutz von Natur und Landschaft orientieren. Das kann und wird nur im gesellschaftlichen Konsens geschehen.


Brennstoffzelle
Die Frage, wie wir zum Beispiel die Verkehrsströme lenken und welchen Verkehren (Schienen, Bus oder Auto) wir wann und wo den Vorzug geben, wird sich entscheidend auf die Entwicklung von Natur und Umwelt auswirken, und damit auf die Entwicklung unseres unmittelbaren Lebensraumes. Busse und Bahnen sollen besser und schneller fahren, sollen attraktiver und günstiger werden. Gemeinsam mit Verkehrsgesellschaften, Planern und Bürgern denken wir heute schon darüber nach, wie wir unser Leben, Arbeiten und Wohnen in dieser Region in zehn Jahren gestalten werden.

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Wir wollen

 

  • unsere Landschaft im ökologischen Gleich-gewicht erhalten und vorsichtig weiter entwickeln
  • die Region voraus-schauend und umwelt-verträglich gestalten
  • auch in Zukunft unsere Landwirtschaft und den urigen Charakter der Dörfer erhalten
  • den Einsatz regenerativer und nachwachsender Rohstoffe fördern